Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
Francis Picabia
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Madonna Buder  
Jörg Zschocke

Eine Frau, die mich sehr beeindruckt.

Madonna Buder

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I'm different
Jörg Zschocke

... it's not that I don't like people - I do

Mir imponieren solche Männer. So wie Hemingway, der sehr gut mit dem Gewehr umgehen konnte UND tolle Romane geschrieben hat.

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R.I.P.   Kurt Marti
Jörg Zschocke

Poesie ist Arbeit an der Zukunft

Der Schriftsteller und Pfarrer Kurt Marti ist am Samstag, den 12.2.17 96-jährig in Bern gestorben. Als Theologe wie auch als Dichter hat er mit Leidenschaft die aufklärerische Kraft des Wortes verteidigt.

Kurt Marti

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R.I.P.   Hildegard Hamm-Brücher
Jörg Zschocke

Hildegard Hamm-Brücher ist gestorben. Gestern noch habe ich sie im Gespräch mit Freunden erwähnt. Eine außergewöhnliche Frau mit einer bemerkenswerten Vita. Heute lese ich von ihrem Tod.

Ich habe sie als junger Student in Karlsruhe getroffen - zufällig, auf einem Zebrastreifen mitten in der Stadt. Ich muss sie richtiggehend angeklotzt haben, denn sie nickte mir freundlich zu und sagte: "Ja, ich bin es!" Wir wechselten dann noch ein paar wenige Worte, an die ich mich nicht mehr erinnere. Aber ihr Lächeln ist mir geblieben. Noch nie hatte ich von einer so schönen Frau ein derart bezauberndes Lächeln geschenkt bekommen.

Nur wenige Tage später habe ich sie wiedergesehen. Im deutschen Bundestag, im Fernsehen. Wie sie all diesen älteren Herren die Leviten las, vor allem aber was sie sagte, hat mich nachhaltig beeindruckt. Ab diesem Tag war ich ihr Fan. Getroffen habe ich sie nie wieder.

Mehr findest du über diese außergewöhnliche Frau hier:

Hildegard Hamm-Brücher
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R.I.P.   Leonard Cohen
Jörg Zschocke

Kanadier, Weltbürger und ein großer Mann.





Poetry is just the evidence of life.
If your life is burning well, poetry is just the ash.

Leonard Cohen



Mehr findest du über diesen außergewöhnlichen Mann hier:
Leonard Cohen

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Blaine Gibson
Jörg Zschocke

Einer, der mehr als der Mann mit dem Spleen ist, als den ihn andere belächeln.

Blaine Gibson

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Charles Taylor
Jörg Zschocke

Ein Kanadier, 84 Jahre alt und ziemlich weise.
Interessant, was der Mann zu sagen hat
und aktuell allemal.

Charles Taylor

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R.I.P. Frida Kahlo de Rivera
Jörg Zschocke

© Frida Kahlo

Ich werde dir mit meinen Augen schreiben.
Ein Vergessen der Wörter
wird die richtige Sprache bilden,
um die Blicke unserer geschlossenen Augen
zu verstehen.

Frida Kahlo de Rivera

Am 13.7.1954 verstarb in Mexico-City die Malerin Frida Kahlo de Rivera. Auf diese Frau bin ich über die Sprache aufmerksam geworden, nicht über die Malerei. Um es gleich klar zu sagen: Mit ihrer politischen Einstellung bin ich nicht einverstanden. Warum mich diese Frau aber dennoch so beeindruckt, hat viel mit der Art zu tun, wie sie ihre ständigen Schmerzen bewältigte.

Mit 18 Jahren erlitt Frida bei einem Busunglück schwerste Verletzungen: Eine Haltestange bohrte sich durch Rücken und Unterleib. Dieser Unfall und die ständigen Schmerzen begleiteten sie ein Leben lang.

Außerdem kenne und liebe ich Mexiko. Frida Kahlo ist wohl die bekannteste Malerin Mexikos. Eine besonders enge Beziehung hatte sie zur Provinz Oaxaca und deren indigener Bevölkerung dort.

Mehr findest du über diese schillernde Frau hier:
Frida Kahlo

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William MacAskill
Jörg Zschocke

Ein junger Professor aus England geht neue Wege, um anderen zu helfen.

Mehr findest du über diesen Engländer hier:
William MacAskill

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Caribou
Jörg Zschocke

Dieses mal möchte ich euch auf einen Kanadier aus London, Ontario, Canada aufmerksam machen. Ihr habt richtig gelesen. In Canada gibt es ein London. Das ist eine ziemlich große Stadt, etwa zwei Autostunden westlich von Toronto.

Er heißt mit bürgerlichem Namen Daniel V. Snaith. Bekannt ist er in der Musikszene unter dem Namen Caribou. Was mir an dem Typ so gefällt: Er ist Doktor der Mathematik UND ein wunderbarer Musiker. Mir imponieren solche Männer. So wie Hemingway, der sehr gut mit dem Gewehr umgehen konnte UND tolle Romane geschrieben hat.



Hier noch ein Link: Caribou

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R.I.P. Zaha Hadid
Jörg Zschocke

Vor ein paar Tagen hatte ich von der irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid berichtet, die ganz in meiner Nähe ein wunderschönes Gebäude hingesetzt hat. Jetzt lese ich dass sie tot ist. Überraschend gestorben an einem Herzinfarkt.
Zaha Hadid
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Henry Marsh
Jörg Zschocke

Zuerst hat der Mann Wirtschaft, Politik und Philosophie studiert. Für mich klingt das ein wenig so, als könne er sich nicht entscheiden, was er einmal machen soll. Dann hat er zur Medizin gewechselt und ist heute einer der angesehendsten Neurochirurgen weltweit, der sich auf die Entfernung von Gehirntumoren spezialisiert hat. Für mich ist interessant, was dieser Fachmann "des Körperlichen" über "das Seelisch-Geistige" zu sagen hat.

In unserer Lokalzeitung bin ich auf diesen Artikel hier gestoßen:
"Wir sind, was unser Gehirn ist."

Mehr findest du über diesen Engländer hier:
Henry Marsh

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Zaha Hadid
Jörg Zschocke

Ein paar Kilometer von meiner Haustüre entfernt steht diese moderne Feuerwache. Sie gehört zu dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Vitra-Museum. Gestaltet wurde dieses Gebäude von einer Frau, die im Irak geboren wurde und in England lebt. Als erste Frau hat sie den diesjährigen Preis des "Royal Institute of British Architects (RIBA)" bekommen.



Auszug aus dem "Independent" vom 25. Februar 2016:

"Hadid was personally approved by the Queen for the 2016 award, which was presented by the Royal Institute of British Architects (RIBA) on Wednesday evening.

She said: "I am very proud to be awarded the Royal Gold Medal, in particular, to be the first woman to receive the honour in her own right.

"We now see more established female architects all the time. That doesn't mean it's easy. Sometimes the challenges are immense. There has been tremendous change over recent years and we will continue this progress."

In the UK, Hadid's most recognisable works are Cardiff Bay Opera House and the London Aquatics Centre for the 2012 Olympic Games. Globally, her notable designs include Guangzhou Opera House in China and the Vitra Fire Station in Germany. "

Wer noch etwas mehr über diese außergewöhnliche Frau erfahren möchte, klicke hier:
Zaha Hadid

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Erhard Eppler
Jörg Zschocke

Bei den Männern, die mir imponieren ist die Spezies "Politiker" kaum vertreten. Dieser hier aber imponiert mir - aus mehreren Gründen. Der (etwas egoistische) Grund lautet:

Wenn ich mit 90 noch so klar im Kopf bin und mich so verständlich artikulieren kann wie dieser Mann hier, werde ich mich freuen.

Hier noch ein paar seiner Bemerkungen, die mich besonders ansprechen:

... ich kann mir als Christ nicht vorstellen, dass wir Menschen, die wir zum Guten und Bösen in jeder Weise fähig sind, mit so einer gefährlichen Materie wie der Atomkraft gefahrlos hantieren sollten.

Ethik kann man nicht befehlen. In der Politik ist sie oft da am wenigsten wirksam, wo am meisten darüber geredet wird. Da wird sie oft zum Prügel für den politischen Gegner.

Was ich immer versucht habe zu vermeiden, ist, daraus einen Kampf der Guten gegen die Bösen zu konstruieren.

Frage: Der Himmel auf Erden ist nicht möglich, sagten Sie vorhin.
Eppler: Ich glaube schon, dass es geistige Kräfte gibt, zu denen wir keinen direkten Zugang haben. Aber wie das aussieht, weiß ich nicht.


Frage: Sie haben keine Vision vom Leben nach dem Tod?
Eppler: Nein, vom Himmel habe ich keine Vision. Ich bin neugierig.


Hier findet ihr mehr über diesen Mann:

Erhard Eppler

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Katie Hansen
Jörg Zschocke

Ich lese von Katie Hansen.
Eigentlich ist sie Krankenschwester in Kalifornien.
Uneigentlich ist sie eine der besten Base-Springerinnen der Welt.

Über ihren Sport sagt sie:

"Wenn du fliegst, denkst du an nichts anderes. Es ist der reinste Weg, um im Moment zu leben."

Video mit Katie Hansen

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Eric, der Kanadier
Jörg Zschocke

Es war im Norden von Kanada. An einem beißenden Wintertag. 46 Grad Minus. Der Blizzard kam aus Nordost und wehte mir direkt ins Gesicht. Ich war auf dem Heimweg. Die Funktionsjacke hielt mich warm. An dem dicken Schal vor dem Mund gefroren meine Tränen. Meter für Meter hielt ich die Augen einfach geschlossen. Ich sah die Gestalt erst, als ich nur noch wenige Meter hinter ihr war.

Es war ein alter Mann, der sich nur sehr langsam vorwärts bewegte. Meine Frage, ob er Hilfe bräuchte, ließ seine Augen blitzen: „Oh no. I‘m fine. No problem.“

Sein Name war Eric. Meine Bewunderung für ihn quittierte er mit dem Satz: „Every day is a bonus day when you are eighty-four.“

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Leslie Jamison
Jörg Zschocke

Mitgefühl und Empathie sind die Themen, die die Essays von Leslie Jamison beherrschen. Die junge Professorin an der Columbia University beleuchtet dabei vor allem die Grenzen der Anteilnahme. Leslie Jamison fragt:

"Ist der Begriff Empathie gerechtfertigt, wenn man der Tatsache des Leidens eines Menschen Glauben schenkt, nicht aber der behaupteten Ursache des Leidens?"

Es ist eine Frage, die sich in ganz anderem Zusammenhang auch in Deutschland stellt, wo Politiker fordern, man müsse die Sorgen von Menschen ernst nehmen, die überzeugt davon sind, dass Medien gleichgeschaltet sind und unheilvolle Kräfte ihnen ihr Land stehlen wollen.

Lies mehr über Leslie Jamison

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Dalai Lama
Jörg Zschocke

Dieser Satz von ihm hat es mir besonders angetan:
"Ich denke an manchen Tagen, dass es besser wäre, wenn wir gar keine Religionen mehr hätten. Alle Religionen und alle Heiligen Schriften bergen ein Gewaltpotenzial in sich. Deshalb brauchen wir eine säkulare Ethik jenseits aller Religionen."

Lies mehr über Dalai Lama

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John Nash
Jörg Zschocke

Nash-Gleichgewichte:
Situationen, in denen mehrere Spieler (oder Marktteilnehmer oder Konkurrenten) sich so verhakt haben, dass kein Einzelner durch Veränderung seiner Strategie ein besseres Ergebnis herausholen kann – was aber nicht heißen muss, dass es keine Situation gibt, die für alle besser wäre – wofür aber alle (gleichzeitig?) ihre Strategie ändern müssten.

Lies mehr über John Nash